Honig

Details zum Honig

Honig ist eines der wertvollsten Süßungsmittel, das die Natur in fertiger Form zu bieten hat. Er ist das einzige Lebensmittel, das praktisch kein Ablaufdatum hat. Wertvolle, von den Bienen erzeugte Konservierungsstoffe, ermöglichen dieses Phänomen der Natur.

Bienen erzeugen Honig, indem sie Blütennektar und Honigtau sammeln, mit körpereigenen Substanzen anreichern und zu zähflüssigem, lagerfähigem Saft umformen.

Bisher wurden im Bienenhonig über 187 verschiedene Inhaltsstoffe wissenschaftlich festgestellt. Die wichtigsten sind Invertzucker, organische Säuren, Dextrin, Enzyme, Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamin B2 und Karotin. Gewonnen wird der Honig durch schleudern (zentrifugieren) der Wabeneinsätze. Honig wird auch als Heilmittel eingesetzt. Er lindert Husten und dient zur Förderung von Wundheilungsprozessen (wirkt der Bildung von Bakterien entgegen). Er fördert die Narbenbildung und stärkt das Herz und den Kreislauf.

Die beiden Hauptformen von Honig sind Blütenhonig und Waldhonig.

Blütenhonig enthält sehr viel Blütenstaub mit überaus wertvollen natürlichen Wirk- und Aufbaustoffen und hat eine goldene Farbe. Je nach der dominierenden Pflanzenart kann die Farbe variieren. Der Blütenhonig kann nach kurzer Zeit kristallisieren. Bei der Gewinnung ist der Honig klar und dickflüssig. Im Laufe der Lagerzeit wird er jedoch fest, da der Traubenzucker, der im Honig enthalten ist, kandiert. Je höher der Anteil an Traubenzucker ist, desto schneller setzt dieser natürliche Vorgang ein.

Für den Waldhonig sammeln die Bienen den Honigtau von den Bäumen. Die Bienen sammeln die süßen Ausscheidungen und verarbeiten sie auf gleiche Art weiter, wie es beim Blütenhonig der Fall ist. Der Waldhonig ist in der Farbe dunkler als Blütenhonig und im Geschmack kräftiger. Sie haben ein würziges Aroma. Waldhonig enthält mehr Mineralstoffe als Blütenhonig. Beim Lagern kristallisiert der Waldhonig langsamer als der Blütenhonig.